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Potentiale der Phytoestrogene

Dem Menopause-Andropause und Anti-Aging Kongress in Wien wurde den Phytoestrogenen in einem Satellitensymposium ein eigene Plattform gewidmet. Das Satellitensymposium beschäftigte sich mit dem differenzierten Einsatz von Phytoestrogenen und Phytosterolen. An der Universitätsklinik Wien konnte nachgewiesen werden, dass Phytoestrogene eine signifikante Wirkung bei der Bildung von Mamma-, Prostata- und Kolokarzinomen haben. Die postive Wirkung der Phytoestrogene in Nahrungsmitteln zeigt sich auch in epidemologischen Studien in asiatischen Ländern. Gerade in Gegenden mit hoher Aufnahme von Phytoestrogenen über die Nahrung, treten Karzinome seltener auf. Es deutet sich ein Schutzmechanismus auf Basis eines autokrinen/parakrinen Verteidigungsmechanismus gegen das weitere Wachstum der Tumore durch gewebelokalisierte Akkumulation von 1,25-D3 an. Die positiven Einflüsse von Phytoestrogenen auf den Vitamin-D-Metabolismus/Katabolismus zeigen im Tiermodell und an menschlichen Tumorzellen einen signifikanten Effekt. In einem weiteren Vortrag wurde auch auf die vielschichtigen Wirkungen der Phytoestrogene im Zusammenhang mit anderen Naturstoffen hingewiesen. Gerade Flavonoide, Isoflavone, Sterine, Saponine und bestimmte Gerbstoffe sorgen für weitere stimulative oder inhibitorische Wirkungen.

Kongress Abstract

kdm



Letzte Änderung:  10:40 11/08 2005

Hormonersatztherapie weiterhin sinnvoll
Potentiale der Phytoestrogene
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